Die Frage nach dem Preis kommt in fast jedem Erstgespräch – oft etwas verlegen, als wäre sie unhöflich. Ist sie nicht. Laut Bitkom nennen 63 Prozent der Unternehmen, die noch keine KI nutzen, schwer kalkulierbare Kosten als Hürde. Bei den Unternehmen, die KI schon einsetzen, sind es immer noch 54 Prozent.
Deshalb hier ganz offen: was eine KI-Beratung bei mir kostet, wovon der Aufwand abhängt und welche Kosten gerne vergessen werden.
Meine Preise
Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt. In Hamburg und der Altmark fallen keine Fahrtkosten an, außerhalb 1,00 € pro km.
- Erstgespräch: 30 Minuten per Video oder Telefon – kostenlos.
- KI-Reifegrad-Check: Standortbestimmung mit Fahrplan, Festpreis ab 3.900 €. Den genauen Preis nennt das Angebot nach dem Vorgespräch.
- Team-Workshop: Halbtag 1.500 €, Ganztag 2.900 €, für bis zu 8 Personen.
- KI-Kompetenz-Paket: Workshop, schriftliche Spielregeln, Teilnahmebestätigungen und Dokumentation – 3.900 €.
- Begleitung: Sparring und Umsetzung über einige Monate – 2.000 € pro Monat.
- Sparring: Einzelfragen, Reviews, Entscheidungen – 250 € pro Stunde.
Wer seine Erfahrungen als Praxispartner teilt, also gemeinsam mit mir ein kurzes Fallbeispiel veröffentlicht, erhält 20 Prozent Nachlass auf das gesamte Projekt.
Warum Festpreise
Offene Stundenzettel sind für beide Seiten unbefriedigend: Sie wissen vorher nicht, was es kostet, und ich müsste jede Rückfrage abrechnen. Deshalb arbeite ich mit Festpreisen oder klaren Monatsbudgets. Was drin ist, steht vorher im Angebot.
Wovon der Aufwand abhängt
- Größe und Struktur: Ein Betrieb mit zehn Mitarbeitenden an einem Standort ist schneller erfasst als einer mit drei Standorten und mehreren Abteilungen.
- Digitalisierungsgrad: Wo Abläufe und Daten schon digital vorliegen, geht die Analyse schneller – und die Umsetzung auch.
- Anzahl der Anwendungsfälle: Zwei Anwendungsfälle gut umzusetzen, ist günstiger und meist wirkungsvoller als zehn halb.
- Technische Tiefe: Die meisten ersten Schritte kommen ohne Programmierung aus. Werden Schnittstellen oder eigene Lösungen nötig, sage ich das offen und bringe passende Partner mit.
Die Kosten, die gerne vergessen werden
Die Beratung ist meist nicht der größte Posten. Ehrlich kalkuliert gehören dazu:
- Lizenzen: Business-Versionen von KI-Werkzeugen kosten pro Person und Monat. Ich verkaufe keine Lizenzen und verdiene nicht daran mit – deshalb empfehle ich auch nur, was Sie wirklich brauchen.
- Zeit des Teams: Workshops, Gespräche und die ersten Wochen mit neuen Abläufen kosten Arbeitszeit. Die ist gut investiert, sollte aber eingeplant sein.
- Datenaufbereitung: Wenn Informationen verstreut oder veraltet sind, muss erst aufgeräumt werden.
- Pflege: Anwendungsfälle und Spielregeln brauchen ab und zu einen Blick, wenn sich Werkzeuge oder Abläufe ändern.
Umgekehrt gilt: Die teuerste Variante ist oft die ungeplante. Lizenzen, die niemand nutzt, und Schatten-KI mit Kundendaten in privaten Konten kosten mehr als ein sauberer Start.
Lohnt sich das?
Eine einfache Rechnung hilft: Wenn ein Team von acht Personen durch klare Spielregeln und zwei gut umgesetzte Anwendungsfälle nur eine Stunde pro Person und Woche spart, sind das rund 400 Stunden im Jahr. Was diese Stunden in Ihrem Unternehmen wert sind, wissen Sie besser als ich.
Und manchmal lautet die ehrliche Antwort im Erstgespräch: Für Sie lohnt sich das gerade noch nicht. Auch das ist ein Ergebnis, und es kostet Sie nichts.
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